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4’33“ am ersten Advent

30. November 2014

Wie schon die beiden letzten Jahre möchte ich an den Adventssonntagen in meinem oft eher turbulenten Alltagsleben innehalten, ruhig werden und das Stück 4’33” musizieren (lassen). Die Idee stammte ursprünglich von Iren (und noch ursprünglicher von John Cage).
———————

Ich fläzte mich während der Aufführung im Schlafzimmer auf meinem Bett:

I
Rauschen der Heizung –  diskutierende Kinder im Zimmer des Grossen –  Fernsehgemurmel aus der Nachbarswohnung oben – Becher, der auf den Boden fällt – Kinderhusten – „Ich sägs im Fall am Mami!“ drohende Mittlere

II
„1-2-3“ drohend zählender Grosser – „4-5-7-9-10“ weiterführende Kleinste – Husten –  immer heftigere Diskussionen im Kinderzimmer – „Hälfed mir!“ befehlende Mittlere – stampfender Kinderfuss auf dem Boden – weinerliches Gemurmel –  Stuhl wird über den Boden gezogen

III
„Du versorgsch d Donald Duck Buächer und ich di chlinä Büächli!“ organisierende Mittlere – Autobrummgeräusche vom Grossen – „Nei, nei, nei! Ich sägs!“ sich wehrende Kleinste – „Mami?!? Mami?!? Mami?!?“
Pünktlich dann nach 4 Minuten 33 Sekunden erschien ein vorwurfsvoller Kinderkopf in meiner Schlafzimmertüre… 😉

 

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