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Blick zurück: April 2014

1. Mai 2014

Ein kurzer Blick zurück am Ende jedes Monats um dann mit neuer Energie in den nächsten zu starten.

—————–

Themen des Monats

– Haare – Meine Mittlere und ich liessen uns Ende März die Haare schneiden. Sie wünschte sich seit Monaten schon ganz kurze Haare – so wie Papa oder der Onkel oder der Grosse. Nein, nicht kurze Haare wie Tatta oder die Tante, kurze Haare wie ein Mann, Mama! Anfangs wünschte sie sich gar eine Glatze, so wie die eines lieben Bekannten, den sie schon länger bewunderte… Und ich, ich schnitt mir die Haare, weil es wieder einmal nötig war. Und weil sich die Mittlere zwar kurze Haare wünschte, sich aber nicht so recht wusste, wie das überhaupt funktionierte – schliesslich hatte bis anhin noch nie jemand Hand an ihre süssen Locken gelegt – liess ich mir unter ihrer Beobachtung 30cm lange Haare abschneiden. Nach dieser Veränderung Mamas, war auch für sie die letzte Hemmschwelle verschwunden… Nun, diese Aktion fand zwar im März statt, hatte aber Auswirkungen auf den ganzen April. Bei mir tägliche Stimmungsschwankungen, je nach Sitz der unbändigen Frisur.

Bei ihr:

  • Eine Frisur, die viel besser zu ihrem ungestümen Charakter passt, als ihre früheren Engelslöckli.
  • Täglich stolze Bemerkungen  à la „Ich ha ä Frisur wiän än Buäb, bin aber äs Maitli!“
  • Von anderen Kindern wegen ihrer Frisur ausgegrenzt und gehänselt werden und sich gar nicht darum kümmern (*einwenigstolzbin*)
  • Immer öfter als Junge angesprochen werden, obschon das Mädchensein ziemlich offensichtlich ist, wie ich finde… (das erinnert mich an meine eigene Kindheit)

Auf jeden Fall war es ein haariger Monat… 😉

Erschöpfung – Ich war seelisch und körperlich ziemlich erschöpft diesen Monat. Und ein wenig überfordert mit meinem Alltag. Da kamen mir unsere Ferien gerade recht, die mir trotz eher miesen Voraussetzungen Erholung und Lebensfreude verschafften…

Ernährung – Während der Fastenzeit habe ich mich ein wenig bewusster ernährt, keine Süssigkeiten, kein Brot und mehr Früchte und Gemüse. Mittlerweile ernähre ich mich wieder „normal“ und trotzdem beschäftigt mich das Thema weiter. Gerade um die Osterzeit fällt es mir einmal mehr auf, wie viel Zucker wir eigentlich essen und wie oft wir Kinder mit Süssigkeiten belohnen (mit wir meine ich hier unsere Gesellschaft). Erst kürzlich habe ich von der „Zahnputztante“ in der Schule gelernt, dass in einem einzigen Gummibärchen ein ganzer Würfelzucker steckt. Wahnsinn oder?! Wer würde seinem Kind als Dessert schon 5 Würfelzucker in die Hand drücken? Wohl niemand… Häufig bestehen auch Gastgeschenke aus Süssem – Kuchen, Guetzli, Schoggi… Und schmecken tut es natürlich auch, keine Frage. Ich möchte Süsses auch gar nicht verteufeln. Ein völliger Verzicht scheint mir nicht sinnvoll, eher wohl das Erlernen eines massvollen Umgangs. Ich habe mir vorgenommen, noch mehr darauf zu achten und mir selber Alternativen für Gastgeschenke oder das Entgegennehmen eines Kuchens als Gastgeschenk (z.B. die Hälfte wieder mitgeben…) zu überlegen.

 

Buch des Monats

– Zum Geburtstag habe ich von meiner Schwester ein Brotbackbuch bekommen. Kein Buch war seither häufiger in meinen Händen. Ich habe gestöbert, mich inspirieren lassen, ausprobiert und ausprobiert und die Seiten bemehlt und bekleckert. Ein tolles Buch dieses „Brot für Geniesser – 53 Variationen“ von Richard Bertinet. 

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Schade nur, dass es eher wenig Rezepte mit dunklem Mehl und gar keine mit Dinkelmehl drin hat… Ausserdem sind sämtliche Rezepte mit Hefe und die Sauerteigvarianten fehlen… Geschmeckt haben uns aber bis jetzt alle ausprobierten Rezepte und über die luftige Beschaffenheit des Brots bin ich jedes Mal von Neuem begeistert!

 

– Alle Jahre wieder oder so…  Von „Stolz und Vorurteile“ von Jane Austen kriege ich scheinbar nie genug. Diesen Monat habe ich einen Abend (und die halbe Nacht) mit der Lektüre verbracht, nachdem ich den Film zum etwa 50mal anschmachtetgeguckt hatte… Ich bin immer wieder von der Sprache und der ironischen Schreibweise begeistert – von der romantischen Geschichte natürlich auch… 😉

 

Musik des Monats

– Die Kinder tanzen im Moment gerade am liebsten zu den Gipsy Kings. „Das ist die coolste Musik, die es gibt!“, meinte mein Grosser erst kürzlich. Und die Mittlere zieht sich bei den ersten Klängen blitzartig ihr neustes Röckchen an und wirbelt durch das Wohnzimmer…

 

 

Bild des Monats

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Ich wünsche euch einen sonnigen Wonnemonat Mai voller Elan! Ganz liebi grüäss, anja

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13 Kommentare leave one →
  1. Marianne permalink
    1. Mai 2014 23:02

    Oooch, Anja, von Dir auch ein Foto, bittebittebitte! Will die unbändige Frisur sehen :-)!

  2. 2. Mai 2014 15:47

    Liebe Anja
    Dann hab ich neulich auf einem deiner Fotos doch richtig gesehen, dass deine Haare kürzer sind!
    Schön, dass deine Tochter so zu ihrer Frisur steht und sich nichts aus der Meinung der anderen macht.
    Ich war neulich d.h. es ist wohl auch schon wieder ein Jahr her, auch beim Coiffeur und mein Sohn wollte eine Glatze wie sein Papa! Nur schwer konnte ich und die Coiffeuse ihn von ein wenig mehr Haaren überzeugen 🙂
    Schön sieht dein Bild des Monats aus mit deine Mittleren.
    Liebe Grüsse und viel Spass beim Brotbacken
    Sarah

    • 11. Mai 2014 20:39

      Du bist eine gute Beobachterin! 🙂 Ganz liebi grüäss und ä guäti wuche, anja

  3. Ilse permalink
    2. Mai 2014 19:45

    brauchst Du denn noch ein gutes Rezept für Sauerteigbrot?

    • 11. Mai 2014 20:36

      Liebe Ilse, entschuldige die späte Antwort – ich verbringe im Moment nur ganz selten Zeit am PC…
      Ich bin sehr interessiert an einem guten Rezept für ein Sauerteigbrot! Hast du den ein solches? Du darfst mich gerne unter raniso.info@gmail.com kontaktieren 🙂 🙂
      Ganz liebi grüäss und einen guten Wochenstart, anja

  4. Sybille permalink
    6. Mai 2014 17:09

    Oh toll, ich bin großer Kurzhaarfan! 🙂 Ist ja auch soo praktisch, nicht?
    Deine Zucker-Gedanken kann ich voll teilen und nachvollziehen.
    Wünsche dir einen guten Mai, der neue Kraft und Energie bringt,
    alles Liebe
    S.

    • 11. Mai 2014 20:41

      Nun, bei der Mittleren sind die kurzen Haare eindeutig seeeehr praktisch. Meine sind nicht wirklich ganz kurz. Ich hatte meine gesamte Kindheit und Jugend kurze Haare (so wie du und kürzer), so kurz möchte ich sie aber im Moment nicht mehr… Ganz liebi grüäss, anja

  5. 8. Mai 2014 07:52

    Liebe Anja ich hatte mir die Haare mit 18 kurz geschnitten bis ich so 31 wurde da hatte ich keine Lust mehr drauf ich hatte das Gefühl mich nicht weiblich zu füllen aber dir und deine Tochter wünsche ich ganz viel Freude mit dem Kurzhaarschnitt und sie wachsen zum Glück ja nach .lg galina

    • 11. Mai 2014 20:43

      Liebe Galina, nun meine Haare gehen mir immer noch fast bis auf die Schultern (die längsten jedenfalls). Ich hatte früher auch immer kurze Haare, jetzt seit einigen Jahren aber wirklich lange und so war der jetzige Schnitt schon eine gewöhnungsbedürftige, aber tolle Veränderung…
      Ganz liebi grüäss, anja

  6. 9. Mai 2014 09:33

    Oh, ich finde es kein bisschen fad bei dir. Habe mir endlich einmal wieder ein wenig Zeit zum Nachlesen hier genommen. Deine Berichte über Euren Alltag lese ich immer sehr gern, und ich finde mich in vielem wieder. Gefällt mir, wie du reflektierst und die Dinge betrachtest! Auch Euch einen tollen Mai, alles Liebe, Katharina

    • 11. Mai 2014 20:44

      Liebe Katharina, dein Kommentar freut mich gerade sehr, vielen Dank 🙂 Ganz liebi grüäss, anja

Trackbacks

  1. Sonntagsfreude | raniso

Ich freue mich sehr über jeden Kommentar... :-)

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