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Blick zurück: Januar 2014

31. Januar 2014

Ein kurzer Blick zurück am Ende jedes Monats um dann mit neuer Energie in den nächsten zu starten.

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Themen des Monats

Ausquartierung – Mittlerweile lässt sich ein klares Schema erkennen. Im Sommer ist unsere Wohnung ideal, die Kinder fast immer draussen, der Balkon unser fünftes Zimmer und die Mutter völlig entspannt. Im Winter dann, wenn sich das alltägliche Leben hauptsächlich nach drinnen verlagert, schleicht sich jedes Jahr von Neuem eine – in der Sommerzeit völlig vergessene – Ruhelosigkeit und ein beengendes Gefühl ein. Die Mutter beginnt umzuräumen, auszumisten, rumzuspinnen, noch mehr auszumisten. „Jedes Jahr die gleiche Leier!“, meint der Liebste und er hat völlig Recht! Da Umziehen momentan jedoch nicht in Erwägung gezogen werden kann – damit haben wir uns letztes Jahr ziemlich ausführlich beschäftigt –  musste eine andere Lösung her! Unsere Selbstanalyse brachte die Erkenntnis, dass wir wenig Platz haben (nichts Neues) und diesen auch noch ineffizient nutzen, jedenfalls für die aktuellen Bedürfnisse der Wohnungsbelegschaft (Neues). Der Grosse braucht ein eigenes Zimmer, das wurde mir klar. Er hat den Wunsch zwar nie geäussert, seine Unzufriedenheit über mangelnde Rückziehmöglichkeiten und das ewige Drama und Gekeife wegen schwesterlichen Zerstörungsakten diverser Konstruktionen, machten es aber mehr als deutlich. Abende lang haben wir diskutiert (ich geredet, der Liebste müde den Kopf genickt oder heftig geschüttelt) und uns den Kopf zerbrochen – wie und wo ist es in unseren 4 Wänden überhaupt möglich unser Schlafzimmer mit dem Büro-, Vorbereitungs- und Nähzimmer zu fusionieren und so ein leeres Zimmer zu schaffen?!? Ideen, sowohl irrsinnige als auch scharfsinnige, gab es viele, so viele wie wir Leute befragten… Irgendwann haben wir einfach angefangen und sind immer noch mitten drin im Wandel. Momentan warten wir auf die Lieferung eines Hochbetts für den Grossen und ich übe mich in Geduld. Auf einer halben Baustelle zu wohnen, ist definitiv NICHT meine Stärke. Jeden Tag muss ich mir eine andere Ecke suchen, um ein wenig Ordnung ins Chaos zu bringen. Sei sie noch so klein und unsinnig, weil ich sie am nächsten Tag wieder umräume.  Andernfalls würde ich wohl durchdrehen (und mein Umfeld dank mir auch)… Welch ein Glück, ist das vorläufige Ende nicht mehr allzu fern.

Einschulung – Gab es bei mir anfangs auch noch Zweifel, nach dem Gespräch mit der Kindergärtnerin und den zusätzlichen Betreuungspersonen waren diese allesamt verflogen. Unser Grosser wird im Sommer in die Schule kommen! Er freut sich fast so sehr darauf, wie sich die Mittlere auf den Kindergarten freut. Und ich?!? Ich denke noch nicht allzu fest darüber nach – ist ja noch Winter, oder?!? 😉

Buch des Monats

– Naja, ich muss hier ein wenig schummeln. Diesen Monat habe ich kein Buch gelesen und auch bei den Kindern hat sich kein Liebling herauskristallisiert. Daher greife ich auf ein Dezemberbuch zurück, welches ich in einem Schnurz gelesen  und dabei viel gelacht habe. „Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse“ von Thomas Meyer war nicht zuletzt deshalb ein wahres Lesevergnügen, weil sich die Geschichte über einen orthodoxen Juden, der sich seinen eigenen Weg sucht,  an meinem Geburtsort abspielt. Wenn Worte sich auf diese Art mit inneren Bildern verknüpfen, ist das immer ganz besonders…

Musik des Monats

– Recycling einmal anders…

Bild des Monats

Gleicher Ort wie hier (mit Seerosen), nur andere Jahreszeit…

IMG_6674

Die dünne Eisschicht ist kaum sichtbar und im hinteren Teil schwimmen die Enten…

 

Euch allen wünsche ich einen friedlichen Februar!

 

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2 Kommentare leave one →
  1. Sybille permalink
    1. Februar 2014 09:35

    Oh ja, das mit dem „eigenen Platz“ für jedes Kind, das kenne ich gut. Im Laufe der Jahre hatten wir auch immer wieder neue Lösungen gesucht/gefunden. Zeitweise war das Kinderzimmer durch Vorhänge zumindest optisch abgetrennt, später durch die Anordnung der Schränke geteilt… Erst vor zwei Jahren vollzog sich dann die endgültige Teilung durch eine richtige Wand. Aber die „Baustelle“ war auch für mich schwierig auszuhalten… Du wirst sehen, wenn das mal vorüber ist, hat man den Stress schnell wieder vergessen.
    Einen schönen Februar wünsche ich!

    • 2. Februar 2014 20:51

      Danke für deinen Kommentar, liebe Sybille! Es ist sehr ermutigend zu sehen, dass es auch anderswo so geht! Ich denke, auch im zukünftigen Mädelszimmer wird irgendwann ein Vorhang oder eine Trennwand eine Lösung sein. Im Moment reicht die Umsiedlung des Grossen, denke ich 🙂
      Ganz liebi grüäss, anja

Ich freue mich sehr über jeden Kommentar... :-)

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