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Wie lange dauert es noch?

9. Januar 2014

Wer kennt sie nicht die „Maaaaama, wann habe ich endlich Geburtstag?“-Fragen, meist schon ein halbes Jahr im Voraus. Oder auch die „Maaaaama, wann kommt Nick endlich zu Besuch?“– und die „Maaaaaama, wann ist endlich Waldtag?“-Fragen.

Nun, wer diese Fragen kennt, weiss auch, dass hier Antworten wie „In einem halben Jahr…“ oder „Am 15.Mai!“ nicht wirklich als befriedigend empfunden werden. Ein wenig annehmbarer sind Erwiderungen à la „Noch 182mal schlafen…“ oder „Wenn die Blumen wieder aus der Erde gucken und an den Bäumen wieder Blätter spriessen.“ Aber auch das sind nur kurzfristige Lösungen, ein kurzzeitiges Aufschieben eines neuen Fragensturms.

Ist ja auch klar. Der Zeitbegriff ist ein schwieriger und das unterschiedliche Empfinden der Zeit, je nach Gemütslage, erleichtert die Sache auch nicht gerade.

Nun, hier im Hause Raniso haben wir seit gut zwei Jahren eine für uns alle zufriedenstellende Lösung gefunden.

IMG_1454 An unserer Küchenpinwand hängt seit jeher ein Wochenplaner, in welchen der Liebste und ich unsere Termine eintragen. Geburtstage innerhalb der Familie sind mit blauen Kerzen versehen.

Die violetten Einträge sind nun die für den Grossen interessanten Kindergarten-Events. Immer wenn er die Elterninformationen aus dem Kindergarten mitbringt, setzen wir uns gemeinsam an den Tisch und überlegen uns verständliche Piktogramme, welche ich dann in seiner Wunschfarbe eintrage (bislang immer violett).

An das Heute wird dann die Heuteklammer geheftet (im Winter ist es eine mit Filzmütze und Schal, im Frühling folgt dann eine mit Blumen. Sommer und Herbst müssen sich nach wie vor mit der Schwarzen begnügen…) und jeden Tag von den Kindern eins nach vorne geschoben. Dieses Klammerverschieben gehört zu einer der ersten Aktivitäten nach dem Aufstehen und funktioniert (mit wenigen Ausnahmen) längst ohne unser Zutun. Da kommt es schon einmal vor, dass sich die Kinder am Küchentisch gegenseitig anfauchen befragen, wer jetzt schon wieder das Klammerverschieben vergessen hat…

Gerne wird auch nach vorne und nach hinten geblättert, nach Geburtstagen gesucht und die Zeitspannen eingeschätzt. Jetzt leuchtet es uns allen ein – viel blättern heisst noch laaaaange warten…

Ich kann mich nicht erinnern, seit der Einführung dieses Familienkalenders je wieder mit den oben erwähnten Fragen gelöchert worden zu sein… 🙂

Die Frage ist nur, wie der Kalender wohl einmal aussehen wird, wenn alle drei Kinder terminliche Verpflichtung haben?!?

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4 Kommentare leave one →
  1. 9. Januar 2014 20:29

    So ein Kalender ist super! Meine Kleine hat einen eigenen in ihrem Zimmer, und da wird auch immer alles eingetragen. Die Fragen gibt es trotzdem noch. 😉 Die Idee mit der Tages-Klammer gefällt mir.
    Ich denke, bei Euch wird bald ein großer Familienplaner fällig, da gibt es ja ganz tolle, mit vielen Spalten, für jeden eine.
    Alles Liebe, Martina 🙂

    • 11. Januar 2014 21:23

      Ja, das mit dem Familienplaner befürchte ich auch… Bis dahin geniesse ich aber unseren kleinen übersichtlichen Kalender noch ein wenig. 😉
      Ganz liebi grüäss und noch ein schönes Wochenende, anja

  2. Sybille permalink
    11. Januar 2014 13:25

    Dieses Kalendersystem ist sooo süß, mit den Piktogrammen! Genial!

    • 11. Januar 2014 21:23

      🙂 Ganz liebi grüäss und noch ein schönes Wochenende, anja

Ich freue mich sehr über jeden Kommentar... :-)

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