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Erschreckend

12. Juni 2013

Tatort: Aufstrichs-Regal in einem Supermarkt

 

Ein Honiggläschen aus der Schweiz, Bio, flüssig, 250ml = 9.80 Franken

Ein Honiggläschen aus Mexiko, Bio (!), kristallin, 250ml = 3.20 Franken

 

Hääää?!?

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10 Kommentare leave one →
  1. 12. Juni 2013 09:31

    ??? Häää??? 😉
    Bei dieser Preispolitik blicke ich auch nicht durch. Denn alleine die Transportkosten stehen in keinem Verhältnis. Da bleibt wirklich nur der Weg zum Imker des Vertrauens. Nur ist es ja bei anderen Sachen genauso. Ach Anja, wenn sich doch manche Menschen nur ein bissl mehr Gedanken machen würden… Alles Liebe, Martina 🙂

    • 15. Juni 2013 23:06

      Unser Imker des Vertrauens hat dieses Jahr leider noch keinen Honig 😦
      Ja wirklich, glücklicherweise scheinen das aber auch immer mehr Menschen zu tun, zumindest wenn ich der Lebensmittelauswahl auf den Förderbänden trauen kann… 😉
      Ganz liebi grüäss, anja

  2. 12. Juni 2013 09:58

    Ich hab gestern Zwiebeln aus Neuseeland (bio) im 1kg Sack im Supermarkt entdeckt, die billiger waren als die „normalen“ aus dem Nachbarbundesland, bei denen nur drei waren. Es ist einfach unfassbar, nicht?

  3. 12. Juni 2013 11:13

    !!! In solchen Fällen würd ich immer am liebsten das billigere Preisetikett verschwinden lassen. Da sieht man doch gleich auf den ersten Blick, dass hier Mensch und Tier in der Ferne ausgebeutet werden müssen, um diesen Preis halten zu können.

    • 15. Juni 2013 23:08

      Hihi, ich habe mich in diesem Moment auch ein paar Sekunden mit dem Gedanken gespielt, das Preisschild am Regal einfach zu entfernen. 😉
      Ganz liebi grüäss, anja

  4. 12. Juni 2013 14:27

    Ist mir auch schon bei gewissen Produkten aufgefallen!
    Ich habe auch Probleme damit, wenn im Laden über ein Drittel der Bio-Produkte aus Übersee kommen, da kauf ich manchmal lieber kein Bio, dafür ein Produkt mit dem Label „aus der Region für die Region“. Schade, dass Bio manchmal soweit herkommen muss und unsere Regale im Supermarkt grösstenteils dieses Sortiment unterstützen. Für mich sollte auch die Überlegung der Herkunft in Zusammenhang mit Bio eine Rolle spielen. Bio Kartoffeln aus Israel, Spargeln aus Mexiko etc.?!? Da war ich doch lieber bis diese Gemüse oder Früchte bei uns wachsen oder zumindest im angrenzenden Europa.
    Liebe Grüsse
    Sarah

    • 15. Juni 2013 23:10

      Ja das stimmt. Deswegen kaufe ich Gemüse eigentlich nur noch per Gemüsekiste ab Bauernhof aus der Schweiz… 🙂
      Ganz liebi grüäss, anja

  5. 12. Juni 2013 21:35

    Hm, auch wenn ich Dir grundsätzlich zustimme, vor allem was die preiswerten Biosachen aus fernen Ländern angeht (ich bevorzuge da auch unseren Bauernhof von nebenan…), der „Honigfall“ ist glaube ich ein spezieller.
    Grundlegend erfolgt ja die Zertifizierung „Bio“ nach strengen Richtlinien, vor allem was Nachhaltigkeit, Pestizide, Tierhaltung etc. angeht. Nur kann man das auf Honig nicht so pauschal anwenden, das heißt hier greifen diese Grundsätze hauptsächlich bei den verwendeten Materialien (Bienenkästen aus natürlichem Material, Mittelwände aus Wachsplatten mit bekannter Herkunft und ohne Rückstände…). Aber den Bienen selbst kann man nicht „erzählen“, wo sie Futter suchen sollen (ob nun aus konventionellem oder Ökolandbau). Deshalb machen den Preisunterschied wahrscheinlich vor allem Unterschiede in den reinen Arbeits- und Materialkosten aus, von denen ich jetzt einfach mal behaupten würde, daß sie in Mexiko billiger sind als gerade in der Schweiz (ohne, daß die Imker in Mexiko gleich ausgebeutet werden). Zusammen mit sicher vorhandenen Mengenrabatten, unterschiedlichen Steuern und was weiß ich noch, kann das vielleicht erklären, warum dieser Preis zustande kommen kann und der Handel sich rechnet.
    Mal ganz abgesehen davon, daß diese Transportwege natürlich trotzdem der Wahnsinn sind und der Imker von nebenan die bessere Wahl ist (auch nicht-Bio (denn die Imkerverbände haben meist sowieso sehr strenge Richtlinien, viele Imker lassen sich nur nicht zertifizieren, weil das so teuer ist)).
    Liebe Grüße und guten Appetit,

    Anja (die glücklicherweise einen Imker zum Onkel hat ;-))

    • 15. Juni 2013 23:17

      Das mit dem Bio bei Honig habe ich mir auch schon überlegt, danke für die fachkundige Aufklärung!
      Ich war hier wirklich vor allem über den mehr als dreifach günstigeren Preis entsetzt für den viel grösseren Personen- und Transportaufwand! Ich habe mir auch überlegt, dass die Arbeitskräfte in Mexiko natürlich viel billiger arbeiten können, ohne ausgebeutet zu werden, aber dieser Preisunterschied finde ich trotzdem unfassbar! Wobei, Bio ist wohl wirklich nicht immer auch gleich Fairtrade, auch wenn ich das eigentlich logisch fände…
      Ganz liebi grüäss, anja

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