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Unsere luxuriöse Woche

15. März 2013

Am Freitag findet ihr hier jede Woche fünf zehn Bilder zu unserer Woche – als thematische Zusammenfassung sozusagen. Das Thema dafür wähle ich jeweils montags und staune, was sich daraus entwickelt

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Montag:1

Ein Besuch bei einer lieben Freundin (*wink*) mit unheimlich viel Platz zum Wohnen liess mich ein wenig nachdenklich zurück. Eigentlich führen wir nicht gerade ein luxuriöses Leben – für den schweizerischen Standard, wohlgemerkt. Wir wohnen zu fünft in einer kleinen Wohnung, wenig Platz für jeden einzelnen, noch weniger Platz für Materielles. Unsere Löhne liegen nicht gerade im oberen Segment und die Kinder, ja die Kinder, die kosten doch so viel – wie wir von so vielen Seiten zu hören bekommen – und wir haben gleich drei davon *kopfschüttel*.

Und doch, so eine kleine aber günstige Wohnung bringt auch Luxus mit sich. Wie immer kommt es auf die Perspektive an… Und so habe ich die restliche Woche luxuriöse Momente gesammelt, von welchen ich euch hier nur eine kleine Auswahl (!) zeige…

 

Dienstag: Wenn sich die frühmorgendliche Nebelwand unwillkürlich verzieht und sich auf der nachmittäglichen Heimfahrt nicht nur die Sonne zeigt, sondern sich auch leckerster Schokoladenduft der nahen Fabrik in die Nase verirrt, ist das Luxus pur…

2a 2b

 

Mittwoch: Gerade wegen unserer günstigen Wohnung kann ich es mir gut leisten, hauptsächlich zu Hause zu bleiben. Auch wenn ich gerne arbeite, die Zeit mit meinen Kleinen zu geniessen – so lange sie dies noch sind –  empfinde ich als wahren Luxus. Gerade auch wenn sie wieder einmal krank sind, wie die Kleinste im Moment.3a

Luxus auch, saisonales Biogemüse nach Hause geliefert zu bekommen und dank schlafendem Kleinkind auf dem Rücken (siehe Bild oben) und teilzeitig friedlich malender Mittleren, genügend Zeit und Musse zu finden, dieses in einem – mit einem Klick auf meinem luxuriösen Handy – neu entdeckten Menü auszuprobieren. (Wintergemüseragout mit panierten Reisbällchen).

3b

Ein Gefühl von seltenem Luxus, wenn es dann auch allen schmeckt…

 

Donnerstag: Welch ein Luxus, diese Helligkeit beim Öffnen der Fensterläden – und das schon kurz nach Sechs!

4a

Noch luxuriöser, an einem Ort zu wohnen, an welchem es bei glatteisigen Strassen kein Problem ist, vom Sattel auf die überfüllte pünktliche Bahn umzusteigen – dieses Mal war ich ein wenig weitsichtiger als hier

4b 4c

(Mein Elektrofahrrad übrigens auch ein so ein Luxus, den ich mir dank wohnungsentlasteten Haushaltsbudget vor ¾ Jahren gönnen konnte, ohne lange zu überlegen…)

 

Freitag: Irgendwie ganz schön luxuriös, sich so während ein paar wenigen freien Minuten auf die Couch zu fläzen und ein bisschen schläfrig an ein frisch abgestaubtes Bücherregal zu gucken… (Danke Mama!)

5a

Ein guter Ort für gemütliche Hängestundenminuten ist auch dieser Spielplatz mit luxuriöser Seesicht…

5b

Tja und die Kinder, ja die Kinder – Hey, unser wertvollster Schatz überhaupt! Luxus at its best… 🙂

 

Ein Wochenende mit zumindest einem Hauch von Luxus wünsche ich euch allen!

 

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P.S. Wegen unserer Wohnung habe ich einen Herzensfrieden, wie noch nie seit wir zu fünft sind. Es lebt sich auch in dieser Wohnung noch eine ganze Weile ganz gut, vielleicht fast schon luxuriös…

 

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6 Kommentare leave one →
  1. Sybille permalink
    17. März 2013 11:56

    Toll, man muss nur ab und zu neu definieren, was „Luxus“ bedeutet…
    Ich habe auch eine Freundin mit neuer grooooßer Luxuswohnung, eigentlich ein ganzes Haus mit riesigem Spiel- und Gemüsegarten, einfach herrlich (zudem ein allein stehendes Haus im Grünen, wo man zu jeder Zeit laut sein kann und nicht auf empfindliche Nachbarn Rücksicht nehmen muss), und auch noch alles biologisch und energiesparend und selbstversorgend (Solar usw.) gebaut und so… wirklich supertoll. Wenn ich von dort zu uns zurück heimkehre, kommt mir bei uns alles eng, so benutzt (wir haben fast nur second hand Möbel), irgendwie zusammengewürfel und nicht „sorgfältig ausgewählt“ vor… und jaaa, Solaranlagen sind toll aber man muss sie sich eben auch leisten können, ebenso die Super-Klima-Fenster und die Wärmedämmung und all das, womit man dann „so schön und umweltfreundlich sparen“ könnte (seufz).
    Dann habe ich auch noch eine andere Freundin, wo’s echt sehr eng und klein und fast schon erdrückend ist; von dieser Perspektive gesehen erscheint mir dann unsere Wohnung wirklich luxuriös.
    So wie du schreibst, „den Herzensfrieden haben“ mit dem Jetzt und Hier, so ist es wirklich gut. Wenn’s dann mal wirklich gar nicht mehr geht, dann wird man schon eine passende Lösung finden.
    Liebe Grüße,
    S.

    • 24. März 2013 21:53

      Ja, so ein Neudefinieren ab und zu tut gut! Wobei grosse, biologische, ökologische Luxuswohnung tönt wunderbar… 😉
      Ganz liebi grüäss und alles Liebe dir, anja

  2. Jutta permalink
    17. März 2013 15:47

    Finde ich total klasse. Und du hast so recht, es kommt nur auf die richtige Sichtweise an. Meist (oder zumindest leider viel zu oft) verschwendet man ja seine Zeit damit. sich zu überlegen, was einem alles FEHLT. Was man gerne hätte usw. Ich bin echt begeistert von deinem Post und werde mir dazu auch mal meine Gedanken machen. Kann nicht schaden.
    Ganz liebe Grüße
    Jutta

    • 24. März 2013 21:54

      Das freut mich, wenn meine Posts ab und zu zum Denken anregen 🙂
      Ganz liebi grüäss, anja

  3. 17. März 2013 20:53

    Recht hast Du (mal wieder!) und das seltene Glück, wenn es allen mal schmeckt, kenne ich auch! liebe Grüsse und auf eine neue, schöne Woche!

    • 24. März 2013 21:55

      Ach ja, dieses seltene Essglück habe ich diese Woche auch wieder nur einmal getroffen…
      Ganz liebi grüäss, anja

Ich freue mich sehr über jeden Kommentar... :-)

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