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Unsere wackelige Woche

1. März 2013

Am Freitag findet ihr hier jede Woche fünf sechs Bilder zu unserer Woche – als thematische Zusammenfassung sozusagen. Das Thema dafür wähle ich jeweils montags und staune, was sich daraus entwickelt

——————

Montag: Jedes Mal, wenn wir an diesem Platz vorbeigehen, wird intensiv mit derKette gewackelt und Erinnerungen an meine eigene Kettenwackel-Kindheit werden wach…1a

 

Dienstag: Schlittschuhlaufen mit den Schulkindern – ein wenig wackelig stehe ich nach mehr als 10 Jahren wieder einmal auf den Kufen. Glücklicherweise verlernt man das „Schlittschüähnle“ nicht so schnell und das Wackelgefühl wird bald von Sicherheit abgelöst…2

 

Mittwoch: Wenn in unserer Gemüsekiste südländisches Obst versteckt ist, zweifle ich einen Moment am biologischen Grundgedanken. Irgendwie manchmal schon ein wenig wackelig, dieses Bio-Fundament…

3a 3b

 

Donnerstag: Kranker fiebriger Sohn und ich muss arbeiten – auch hier gerät meine Welt ein wenig ins Wanken. Lieber bliebe ich zu Hause, nur würde ich bei unserer Krankheitsrate im Moment wohl jedes zweite Mal in der Schule fehlen. Zum Glück sind die Kinder bei den Grossmüttern bestens aufgehoben und können erst noch zu Hause bleiben – dafür bin ich sehr dankbar… 4

 

Freitag: Noch etwas wackelig aber gut lesbar die ersten auswendig geschriebenen Buchstaben und Wörter des Grossen.5

Üben, üben, üben sollen wir seinen Namen, hiess es immer wieder von vielen Seiten. Ein wenig mehr fördern, ich als Lehrerin sowieso! Dabei ist der Grosse doch erst im 1.Kindergartenjahr und dazu noch der Jüngste da. Tja, und jetzt kann er ohne grosses Üben plötzlich drei Namen schreiben – seinen und die seiner Schwestern. Er hatte immer wieder die Holzbuchstaben an der Kinderzimmertür studiert und als er sich sicher fühlte, fehlerlos aufgeschrieben. So funktioniert er. Er braucht Sicherheit und möglichst wenig Druck, dann klappt es plötzlich. Ich wusste, wenn das Interesse und die Neugierde einmal geweckt sind, geht das von alleine, ohne grosses zutun von meiner Seite. Und ganz ehrlich, ich bin schon ziemlich stolz auf meinen Grossen! 🙂

 

Ein sonniges Wochenende wünsche ich euch!

 

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9 Kommentare leave one →
  1. 1. März 2013 22:09

    Gute Besserung! Schreiben-Lernen kann man nur geschehen lassen, glaub ich. Alles andere vermittelt dem Kind nur das Gefühl, etwas schon können zu sollen… Wie spannend, dass es dein Großer für sich entdeckt hat! Schönes Wochenende, Katharina

    • 8. März 2013 21:59

      Danke! Der Grosse ist mittlerweile wieder gesund, jetzt ist die Mittlere krank, schon wieder! Ich bin gespannt, was sich für ein Entwicklungsschub dahinter versteckt…
      Ja, ich glaube ohne Druck Geschehen lassen ist in vielen Bereichen die beste Lösung.
      Ganz liebi grüäss, anja

  2. 4. März 2013 08:46

    It is such a beautiful moment when you notice your child can write.
    I still remember my daughter’s first written word.
    Congratulations!

  3. 4. März 2013 18:00

    Ja, so eine wacklige Woche. Hoffentlich langsam alle wieder gesund! Und wie schön, dass dein Großer sein Tempo und seinen (Lern)weg gehen kann 😉 Lieben Gruß Ghislana

    • 8. März 2013 22:07

      Hm, irgendwie scheint das mit dem Gesundsein nicht ganz zu klappen. Seit fast zwei Monaten ist immer jemand krank hier. Hoffentlich kommt mit dem Frühling auch die Gesundheit zurück…
      Ganz liebi grüäss, anja

  4. 5. März 2013 11:03

    Ich hoffe, deinem Grossen geht es in der Zwischenzeit wieder besser, bei uns ist seit Januar auch immer mal wieder der Wurm drin, resp. irgendwelche Viren und Bakterien. Hoffe der Frühling vertreibt sie alle!
    So lustig das mit dem Kettenwackeln, bei uns bietet sich zwar selten die Gelgenheit dazu, aber es stimmt schon solche Ketten üben eine Fasziniation auf Kinder aus 😉
    Toll die ersten Schreibversuche deines Sohnes! Ich finde es gut, dass du deinen Sohn gewähren lässt, ich hab auch zwei solche Kinder zuhause, da nützt kein drängeln, auffordern etc. Sie müssen es selber wollen! Einem Sohn darf ich – und andere ebensowenig – fast nichts beibringen, er weigert sich bei sovielem (zu spielen, puzzeln, Grundfarben benennen, bis zählen, singen, Verslein, sprachlich etc.) und plötzlich wenn ich mit dem kleinen etwas mache (der Jüngste ist da das Gegenteil und möchte alles schon können) kommt er auf einmal und kann es plötzlich(ob er wohl heimlich übt 🙂 Ja so muss man eben jedes Kind auf seine Weise und nach seinem Tempo gewähren lassen und dein Sohn als jüngster im 1. Kindsgi ist ja eigentlich früh dran mit dem ersten Schreiben von Wörtern.
    Herzliche Grüsse
    sarah

    • 8. März 2013 22:12

      Dieses Jahr scheinen die Viren und Bakterien wirklich ziemlich agressiv zu sein. Der Grosse ist zum Glück wieder gesund (im Gegensatz zum halben Kindergarten…), die Mittlere aber wieder krank. Ich glaube aber, da verbergen sich ziemliche Entwicklungsschübe dahinter… ich bin gespannt (heimlich hoffe ich ja, dass sie bald keine Windeln mehr möchte, so von einem Tag auf den anderen).
      Ja, ich bin absolut dafür: Jedem Kind sein Tempo und seine Herangehensweise. In unserer Leistungsgesellschaft oft gar nicht so einfach, dass sehe ich gerade auch beim Unterrichten.
      Ganz liebi grüäss und herzlichen Dank für deinen ausführlichen Kommentar! anja

Trackbacks

  1. Winter ade… | raniso

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